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Aktuelles und Wissenswertes

 

 

Fragen zum Bundesteilhabegesetz und zu den Pflegestärkungsgesetzen II und III

Im März diesen Jahres gab es zwei große Veranstaltungen zu den oben genannten Gesetzen. Unsere Referenten haben die offen gebliebenen Fragen beantwortet. Das Ergebnis finden Sie unter "Broschüren und Links" auf dieser Seite.

Woche der pflegenden Angehörigen vom 23. - 29.09.2017

Die Woche der pflegenden Angehörigen fand zum 3. Mal in Bielefeld statt. Die Woche möchte auf die Angebote für pflegende Angehörige aufmerksam machen und zugleich auch die Wertschätzung für die pflegenden Angehörigen zum Ausdruck bringen. Zahlreiche Veranstaltungen haben in der Woche stattgefunden.

Auch der Pflegestützpunkt der Stadt Bielefeld war wieder aktiv unterwegs. Der Pflegestützpunkt Bielefeld informierte auf drei Wochenmärkten, rund um das Thema: Pflege und Wohnen im Alter.

Mit Broschüren und Faltblättern zeigten sich die Mitarbeiterinnen den Wochenmarktbesuchern und informierten über die Möglichkeiten, damit die Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben können.
Dabei standen die pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt, die nicht selten an ihre Grenzen kommen.
Das Spektrum der Hilfeleistungen ist groß. Ganz nach dem Motto: Wissen was läuft, damit es leichter geht...., sind Sie herzlich zur Beratung an den verschiedenen Standorten eingeladen.
Die Sprechzeiten entnehmen Sie bitte hier.

Neue Preistabellen

Die Preistabellen für die Pflegeheime und die Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind zur Zeit nicht verfügbar.
Sie werden überarbeitet, um die Neuregelungen des Pflegestützungsgesetzes zum 01.01.2017 sachgerecht darstellen zu können.

Kultur und Demenz

Das Interesse an Kultur bleibt auch bei Demenz erhalten. In vielen Fällen erschließen kulturelle Aktivitäten den Zugang zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz.
Die bestehenden kulturellen Ansätze in Bielefeld für Menschen mit Demenz stellen sich in einer Veranstaltung am 26. April 2017 ab 14 Uhr im Historischen Saal der Ravensberger Spinnerei Bielefeld vor.

Interessierte Menschen mit Demenz, Angehörige, Kulturschaffende, Mitarbeiter/innen aus Pflege und Begleitung, Ehrenamtliche u.a. sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Eine Veranstaltung der:

Altenhilfeplanerin der Stadt Bielefeld in Kooperation mit dem Bauernhausmuseum Bielefeld, dem Tageshaus gGmbH-Selbstbestimmt leben im Alter, dem Demenz-Servicezentrum OWL, der Mobilen Seniorenarbeit Dornberg/Diakonie für Bielefeld,  der Kunsthalle Bielefeld und dem Historischen Museum.

Pflegebericht 2015

Die statistischen Ämter der Länder und des Bundes erheben alle zwei Jahre im Rahmen einer Stichtagserhebung Daten über die Pflegebedürftigen, die Pflegeheime und ambulanten Dienste. Die Daten werden den Kommunen zur Verfügung gestellt, um die Versorgungssituation zu erfassen und Bedarfe festzustellen. Die Ergebnisse der Auswertung der Pflegestatistik 2015 für Bielefeld finden Sie hier.

Zweite Woche der pflegenden Angehörigen vom 17.-24.09.2016
"Denn auch die Pflegenden brauchen Pflege"

Pflegende Angehörige leisten Unglaubliches. Fast 60% der Pflegebedürftigen werden ausschließlich durch Angehörige, zu denen auch Freunde, Nachbarn und andere zählen, versorgt. Selbst Schwerpflegebedürftige, die nach Vorgaben der Pflegeversicherung mindestens vier Stunden Grundpflege benötigen, werden fast zur Hälfte im häuslichen Umfeld versorgt. Geschätzt mehr als 10.000 Menschen in Bielefeld pflegen - manche mit der Unterstützung von Pflegediensten und manche ganz allein. Dabei heißt "Pflege" nicht ausschließlich die körperliche. Pflege kann vieles sein: das regelmäßige und verbindliche Kümmern um den Angehörigen zu Hause oder im Pflegeheim, die regelmäßige Begleitung zum Arzt, das Einkaufen, das Kochen oder der regelmäßige Besuch. Auf diese Leistung der Pflegenden soll aufmerksam gemacht werden, den Pflegenden soll eine Anerkennung ausgesprochen und Mut zur Selbstpflege gemacht werden. Deswegen wurde in 2015 die Aktionswoche für pflegende Angehörige erstmals organisiert.

Auch im Jahr 2016 wird es wieder eine Woche der pflegenden Angehörigen geben: Vom 17. bis 24. September 2016 finden erneut Veranstaltungen statt, in denen die pflegenden Angehörige wertgeschätzt, entlastet und informiert werden.

Die Woche der pflegenden Angehörigen 2016 beginnt am Samstag, den 17. September 2016 mit einem Tag der Patientensicherheit. Zu einem Konzert in der Rudolf-Oetker-Halle mit dem Symphonischen Blasorchester"3Sparren" sind die Angehörigen am 19.06.2016 herzlich eingeladen. Am Donnerstag in dieser Woche findet ein Mitsingkonzert im Gemeindesaal der Neustädter Marienkirche statt und am Samstag, den 24. September 2016, schließt die Woche mit einem Gala-Diner, das in diesem Jahr im neuen "Gebäude X" der Universität Bielefeld stattfindet.

Weitere Infos unter www.pflegende-angehoerige-bielefeld.de
Handzettel zur Aktionswoche

Auftaktveranstaltung des Pflegestützpunkts der Stadt Bielefeld

340 Fachleute des Bielefelder Pflegesektors folgten am Mittwoch, den 10. Februar der Einladung zum Fachsymposium zum Pflegestärkungsgesetz II. Herr Karl-Josef Laumann, Staatssekretär und Pflegebeauftragter der Bundesregierung, sprach zu den "Herausforderungen der Kommunalpolitik und der Pflegeversicherung in einer älter werdenden Gesellschaft."

„Es profitieren vor allem Menschen, die einen Betreuungsbedarf haben“, sagte der frühere NRW-Arbeitsminister. Im Anschluss debattierte er mit Dr. Klaus Wingenfeld, Geschäftsführer des Institutes für Pflegewissen¬schaft der Uni Bielefeld, Prof. Silvia Pöld-Krämer, Professorin für Arbeits- und Sozialrecht der FH Bielefeld und Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, und stellte sich den Fragen des Publikums.

Der „Pflegestützpunkt mobil“ kommt nun für die Bürgerinnen und Bürger in die Stadtteile, um sie über die Neuerungen der Pflegeversicherung zu informieren. (Senioren-)Gruppen (Selbsthilfe, Firmen, Kirchengemeinden etc.) können den Pflegestützpunkt mobil „buchen“. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an 0521/51-2629 oder  0521/51-2237.

Das Pflegestärkungsgesetz II in Kürze:

Bereits das sog. „Pflegestärkungsgesetz I“-PSG I, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, hat umfangreiche Leistungsverbesserungen gebracht. So wurden neue Leistungen in der häuslichen Pflege eingeführt, bereits bestehende Leistungen ausgeweitet und die Inanspruch-nahme flexibler gestaltet.

Daran anschließend ist zum 1. Januar 2016 das "Zweite Pflegestärkungsgesetz", das PSG II, in Kraft getreten. Dabei handelt es sich um die größte Pflegereform seit Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995. Das PSG II führt einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren ein. Das neue Begutachtungsverfahren und die Umstellung der Leistungsbeträge werden zum 1. Januar 2017 wirksam.

Über die Leistungshöhe entscheidet künftig, was jemand noch selbst kann und wo sie oder er Unterstützung braucht – unabhängig davon, ob jemand an einer Demenz oder körperlichen Einschränkung leidet. Künftig wird es statt der bisherigen drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben.

Hauptleistungsbeträge in Euro:

  PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Geldleistung ambulant 125* 316 545 728 901
Sachleistung ambulant   689 1298 1612 1995
Leistungsbetrag stationär 125 770 1262 1775 2005

* = hier keine Geldleistung, sondern eine zweckgebundene Kostenerstattung

Rund 2,7 Millionen Pflegebedürftige werden zum 1. Januar 2017 automatisch in einen der neuen Pflegegrade übergeleitet. Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen werden von ihrer Pflegestufe in den nächst höheren Pflegegrad übergeleitet. Menschen, bei denen eine dauerhafte erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt wurde, werden in den übernächsten Pflegegrad überführt. Alle, die bereits Pflegeleistungen erhalten, erhalten diese daher mindestens in gleichem Umfang weiter, die allermeisten erhalten mehr Unterstützung. Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz finden Sie hier.

Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer beginnenden Demenz

Im frühen Krankheitsstadium der Demenz sind sich die Betroffenen meist über das Nachlassen ihrer Leistungsfähigkeit bewusst. Sie fühlen sich dadurch verunsichert, deprimiert und beschämt.
Dies äußert sich oft durch ein Nachlassen des Antriebs und der Eigenaktivität oder in starken Stimmungsschwankungen. Auch depressive Zustände sind im Anfangsstadium der Demenz häufig.

Der Austausch mit anderen kann in dieser Phase sehr hilfreich sein. Deshalb startet eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer beginnenden Demenz. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem bereitgestellten Flyer.

Kennenlerntreffen für Wohninteressierte

Für Menschen, die - mit Blick auf das Leben im Alter - mit anderen über ein gemeinsames Wohnprojekt nachdenken möchten, bietet die Stadt Bielefeld auch in 2017 vier Kennenlernseminare an. Und zwar am 02.03.2017, am 22.06.2017, am 28.09.2017 und am 30.11.2017, jeweils um 18 Uhr in der Bürgerwache am Siegfriedplatz. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich, Sie erhalten in diesem Fall regelmäßig eine Einladung zu den Treffen.

Nachfragen/Information unter bernadette.bueren@bielefeld.de oder 0521/51 3408.

Einen Hinweis auf die schon bestehenden Projekte des gemeinschaftlichen Wohnens finden Sie auf der Internetseite der städtischen Wohnungsbauförderung.

"Immer wieder freitags kommt die Erinnerung ... an Tanzschulzeiten"

Die Freude an Musik und am Tanzen bleibt - auch bei altersbedingten Beschwerden und auch bei einer Demenz. An jedem letzten Freitag im Monat findet ab 15 Uhr ein Tanznachmittag mit dem Tanzlehrer Marcus Freitag im Begegnungszentrum Bültmannshof statt.
Kommen Sie vorbei, allein oder mit Begleitung und genießen Sie den Flair eines Tanznachmittags.

Veranstalter sind u.a. der Förderkreis Soziale Stadtteilarbeit der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, Alt und Jung Süd-West, Mobile Seniorenarbeit Dornberg, Mofa, Tangocentrum Bielefeld, Altenhilfeplanung der Stadt Bielefeld.
Nachfragen unter: 0521/89 35 21. Weitere Infos finden Sie hier

Sicher Wohnen in Bielefeld

In Bielefeld haben nach Berichten der Polizei in den letzten Wochen vermehrt Bürgerinnen und Bürger Angebote von selbsternannten Seniorenberatern erhalten. Diese kündigen sich per Telefon an und locken mit dem Versprechen, dass insbesondere ältere Menschen durch die Beratung ihr selbständiges Leben auch im Alter wie gewohnt weiterführen können. Der anschließende Hausbesuch wird dann genutzt, um kostenpflichtige Verträge über Pflegedienstleistungen abzuschließen.

Das Netzwerk "Sicher wohnen in Bielefeld" aus Polizei und Pflege- und Wohnberatung der Stadt Bielefeld warnt vor solchen Haustürgeschäften, die schnell zu überhöhten Kosten führen können. Eine kostenlose Beratung erhalten Sie bei der Pflege- und Wohnberatung der Stadt Bielefeld unter Tel. 51-3499. Fragen zu ihrer Sicherheit beantwortet Ihnen die Polizei unter Tel. 58372559.

Neuer Ratgeber für Menschen mit Behinderung der Stadt Bielefeld erschienen!

Der kostenlose Ratgeber enthält sowohl in Standardsprache als auch in "Leichter Sprache" Informationen rund um das Thema Behinderung.

Er fasst viele Kontaktdaten von Ansprechpartnern und Einrichtungen in Bielefeld zusammen und stellt somit eine wichtige Orientierungshilfe dar.

In der Stadt Bielefeld stehen Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aber wo findet man kompetente Ansprechpartner rund um das Thema Behinderung?

Angefangen mit Fragen: "Behinderung? Was ist das?" und "Wer berät mich dazu?" über Themen wie Erziehung, Ausbildung, Wohnen, Unterstützung im Alltag, Freizeit, Mobilität bis hin zu gesetzlichen Sozialleistungen behandelt die Broschüre Wissenswertes für Menschen mit Behinderung und Interessierte.

In der Zentralen Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung im Neuen Rathaus (Zimmer G118) sind die Info-Hefte erhältlich und können telefonisch unter der Telefonnummer 0521 - 51 50 51 angefordert werde. Die Sprechzeiten der Beratungsstelle sind Montag bis Freitag von 9.00-12.00 Uhr und Donnerstag zusätzlich von 14.30-18.00Uhr.

Sind Sie Interessiert? Dann schauen Sie sich unseren Ratgeber online in Standardsprache oder "Leichter Sprache" an.

 Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Im Rahmen der Vortragsreihe „Pflegestützpunkt mobil“ in der Ausstellungswohnung des Fördervereins Lebensgerechtes Wohnen e.V., Harrogate Allee 2 findet am Donnerstag, den 2. Juli um 14 Uhr der Vortrag zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ statt.
 
Eine Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht sind wichtige Instrumente, um sich mit Lebensfragen zu beschäftigen und konkrete Weisungen und Wünsche zu formulieren.
Welche medizinischen Maßnahmen will ich im Fall einer schweren Erkrankung zulassen und was lehne ich grundsätzlich ab? Wie versetze ich meine Angehörigen oder einen Menschen meines Vertrauens in die Lage, in meinem Sinne zu handeln?
Referent ist Rechtsanwalt Dr. Löbbe für die Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk.
 
Anschließend gibt es die Möglichkeit zu einer Führung durch die Ausstellungswohnung des Fördervereins Lebensgerechtes Wohnen e.V.
Ansprechpartnerin bei der Wohnberatung der Stadt Bielefeld ist Frau Offelnotto – Tel: 0521-51 39 87
  

Überblick über die Pflegeversicherung in Türkisch

Neuerdings hat die Stadt Bielefeld eine Broschüre zum Thema Pflegeversicherung in türkischer Sprache. Schauen Sie mal rein! Hier gibts die deutsche Übersetzung dazu.

Informationen dazu gibt Ihnen die Altenhilfeplanerin der Stadt Bielefeld: Bernadette Bueren Tel.:0521/51-3408

Thema: Unfallvermeidung zu Hause
Im Alter passieren immer wieder mal kleine Unfälle in der eigenen Wohnung. Durch kleine Veränderungen, wie rutschfeste Bodenbeläge, erhöhte Sitzgelegenheiten oder zusätzliche Haltegriffe, kann ihr Wohnraum auf ihre Ansprüche im Alter angepasst werden. Sie werden über die möglichen Maßnahmen und Hilfen, die Ihr alltägliches Leben vereinfachen und sicher machen in einem Vortrag informiert. Außerdem haben Sie die Möglichkeit sich durch die Musterwohnung führen zu lassen um sich praktische Beispiele anzuschauen.

Die Bielefelder Medienboten machen Büchern Beine

Lieben sie Bücher, Hörbücher, Filme und Musik, sind aber nicht gut zu Fuß und können nicht selbst zur Stadtbibliothek gehen um sich zum Beispiel ein Buch auszuleihen.Kein Problem! Die Medienboten, der Stadtbibliothek Bielefeld, bringen ihnen die Angebote nach Hause und erledigen auch andere Formalitäten für sie,wie zum Beispiel die Erneuerung eines Büchereiausweises.

Informationen dazu finden sie auf:  http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/p_1915.html  oder direkt bei Frau Zimmermann (Telefonnummer: 0521/ 51-3172)

Bielefelder Senioren online - BiSon

Die Internetplattform BiSon gibt Ihnen eine Übersicht über die Angebote der Bielefelder Begegnungs- und Servicezentren für Seniorinnen und Senioren und über die Angebote anderer nicht-kommerzieller Anbieter. Unter www.bielefelder-senioren-online.de finden Sie einen Hinweis auf Freizeit- und Begegnungsangebote, auf Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil, auf Ansprechpartner, Veranstaltungen und vieles andere mehr.
BiSon ist ein Angebot der Stadt Bielefeld in Kooperation mit den Trägern der Begegnungs- und Servicezentren.

Alter und Trauma- unerhörtem Raum geben

Alter und Trauma ist ein Projekt Angebot von Wildwasser e.V.
Viele Frauen haben in ihrer Kindheit und Jugend Grenzüberschreitungen und sexuelle Gewalt erleben müssen, sei es im privaten Umfeld oder als Opfer von sexualisierter Kriegsgewalt. Wildwasser e.V. bietet betroffenen älteren und hochbetagten Frauen die Möglichkeit, über ihre Erlebnisse zu sprechen, mit anderen Frauen in Kontakt zu kommen und Gehör und Verständnis zu finden.

Das Projekt Alter und Trauma richtet sich an ältere Frauen, die sich mit ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen möchten.
Weitere Informationen und Kontakt finden Sie hier: 
www.alterundtrauma.de, www.wildwassser-bielefeld.de
Kontakt zu Wildwassser e.V.  Sprechzeiten Alter und Trauma mittwochs von 14.00-15.00 Uhr Tel.: 0521-55 73 46 6, oder zu den allgemeinen Wildwasser-Telefonzeiten dienstags 11.00-13.00 Uhr und donnerstags 15.00-17.00 Uhr Tel.: 0521-17 54 76
 

Trauernetzwerk Bielefeld

Das Trauernetzwerk Bielefeld hat für das Jahr 2014 ein vielfältiges Angebot.
Schauen Sie doch mal vorbei! Auf
www.trauer-bielefeld.de können Sie die Angebote einsehen.

"Pflegestützpunkt mobil" startet in Brake

Am 17. Februar um 16.00 Uhr startet der "Pflegestützpunkt mobil" seine Vortragsreihe im Wefelshof in Brake. Das Thema "Umzug ins Pflegeheim - was nun und wer zahlt" steht bei dem ersten Termin im Vordergrund. Ziel dieser Informationsveranstaltung und auch der folgenden Vortragsreihen ist es, älteren Menschen eine wohnortnahe Information und Beratung zu ermöglichen. Zukünftig werden somit die Pflegeberaterinnen und -berater in die Stadtteile Bielefelds reisen, um dort zu den unterschiedlichsten Fragestellungen Rund ums Alter zu informieren. Weitere Termine werden über die Presse, Flyer und auch über das Internet (www.bielefeld-pflegeberatung.de) bekannt gegeben. Die Information und die Beratung sind kostenfrei und trägerunabhängig.

Sind Sie eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren, die für die Zukunft in Sachen Pflege und Wohnen im Alter vorsorgen wollen? Dann wenden Sie sich an die Zentrale Beratungsstelle und vereinbaren einen Termin unter 0521/512237 oder 515051. Wir kommen gerne zu Ihnen in den Stadtteil.

Beratungsangebote jetzt auch im Sennestadthaus

Ab 18. September 2013 bietet die Zentrale Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung der Stadt Bielefeld eine deutliche Erweiterung ihres Beratungsangebotes im Sennestadthaus:

Dienstags wird Frau Offelnotto im Rahmen der Initiative Nachbarschaft und der Wohnberatung für alle Fragen rund um das Thema Wohnen und Nachbarschaftshilfen erreichbar sein. Ehrenamtliches Engagement und kleinere Hilfen im Alltag werden auf Wunsch vermittelt. Für Menschen, die im Alter oder bei Behinderung in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten, bietet die Wohnberatung Hilfen und Anregungen für eine barrierefreie und altersgerechte Gestaltung.

Mittwochs hat Frau Seydel bereits seit 2009 rund um die Themen Pflege und Wohnen im Alter im Rahmen der Pflegeberatung informiert. Dieses Beratungsangebot wird nun erweitert: Ratsuchende können sich über Ansprüche, Leistungen und Hilfen für Menschen mit Behinderung informieren. So können sie beispielsweise Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen für Blinde und Gehörlose oder auch bei Parkerleichterungen erfahren.

Erreichbarkeit der städtischen Beratungsangebote:
Sennestadthaus, Raum 306, Lindemannplatz 3, 33689 Bielefeld
Dienstags von 9.00-12.00 Uhr
Mittwochs von 9.00-12.00 Uhr
Telefon: 0521-51 36 93

Alles neu: WTG, Landespflegegesetz, PNG und die dazugehörigen Verordnungen

Nach der Reform der Pflegeversicherung mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG seit 2012/2013) folgt nun der Entwurf eines weiteren komplexen Gesetzespaketes bestehend aus
1. dem Landespflegegesetz NRW (LPflG NRW) und
2. dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG NRW).

Beide Gesetze regeln in Nordrhein-Westfalen die wesentlichen rechtlichen Grundlagen für die Ausgestaltung der Pflegeangebote.Das Landeskabinett hat den Gesetzentwurf in Nordrhein-Westfalen bereits beschlossen. „Damit schaffen wir den Rahmen für eine zukunftsfähige Versorgungsstruktur für ältere und pflegebedürftige Menschen in Nordrhein-Westfalen“, erklärte Pflegeministerin Barbara Steffens nach der Entscheidung am 25.06.2013.

Ziel der nun aufeinander abgestimmten Gesetze ist es, die ambulante Versorgung in der eigenen Häuslichkeit oder in alternativen Wohnformen im Quartier zu stärken. Bestehende stationäre Einrichtungen sollen bei der Modernisierung und Qualifizierung ihrer Angebote unterstützt werden. Sie sollen weiterhin eine wichtige Säule der Versorgung bleiben.

Die Kernpunkte der Reform sind:

  • Unterstützung von Wohn- und Pflegeangeboten, die einen möglichst langen Verbleib im vertrauten Quartier sichern,
  • Reformierung der Mindeststandards für Pflege- und Wohnangebote, um auch die Gründung alternativer Wohnformen wie „Alten-WGs“ zu erleichtern,
  • bedarfsorientierte ambulante Unterstützungsangebote,
  • Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger,
  • Kommunen soll die Bereitstellung von Angeboten erleichtert werden, die zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit beitragen,
  • Unterstützung bestehender Heime bei bedarfsgerechten Modernisierungsmaßnahmen und Öffnung ins Quartier,
  • Stärkung von Beratung und Prävention.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (GEPA NRW) hielt die Reform für dringend erforderlich, um die wachsenden Zahlen von pflegebedürftigen Menschen auch zukünftig bedarfsgerecht versorgen zu können. Denn Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird. Die vorgezogene Neubewertung und Prüfung war aber auch notwendige Reaktion auf die bekannt gewordenen Probleme im Vollzug des WTG.

Den Gesetzesentwurf zum Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen (GEPA NRW) finden Sie hier: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-3388.pdf

Handreichung für Schulen zum Thema Demenz

Immer mehr Jugendliche sind in ihrer Familie mit dem Thema Demenz konfrontiert, immer notwendiger ist es, den Umgang mit den erkrankten Menschen als eine soziale Kompetenz zu entwickeln. Zudem gilt es, die Krankheit besser zu verstehen, bestehende Ängste und Tabus abzubauen und Jugendliche zu ermutigen, sich aktiv für betroffene Menschen einzusetzen.

Die Bielefelder Initiative Demenz, ein Projekt der Stadt Bielefeld in Kooperation mit dem Demenzservicezentrum, der Alzheimer Gesellschaft und Gilead III hat daher eine Handreichung für Schulen erarbietet. in der Broschüre finden sich Hinweise auf in der Praxis erprobte Unterrichtseinheiten, Materialien und Literaturhinweisen zum Thema. Die Materialien eignen sich insbesondere für den Einsatz in der Sekundarstufe I.

Kontakt und Bestellung Bernadette Bueren, Tel.: 0521/51 3408 oder bernadette.bueren@bielefeld.de. Hier können Sie die Datei downloaden.

Änderungen zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz

Hier erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz von der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW.
Info-Blatt zum Pflege- Neuausrichtungsgesetz

  Umlageverfahren zur Finanzierung der Kosten der Ausbildungsvergütung

Ab dem 01.07.2012 werden mit der Umlagefinanzierung alle Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste an den Kosten der Ausbildung in der Altenpflege beteiligt- egal ob sie ausbilden oder nicht. Weitere Informationen finden Sie unter:www.mgepa.nrw.de/pflege/pflegeberufe/ausbildung/ausbildungsumlage/index.php

Checkliste Entlassungsmanagment der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW

Eine Aufnahme ins oder Entlassung aus dem Krankenhaus stellt sowohl für die Patienten als auch ihre Angehörigen eine besondere Belastung dar. Um die Überleitung sicher zu gestalten, hilft eine von der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW extra hierfür konzipierte Checkliste. Die Checkliste für Aufnahme und Entlassung möchte mit dieser Liste Hinweise geben, was Sie als Familie/ Angehörige tun können, um einen Krankenhausaufenthalt vorzubereiten und die spätere Entlassung zu planen. http://www.lpfa-nrw.de/checkliste.html

Psychologisches Online-Beratungsangebot

Das kostenfreie Beratungsangebot pflegen-und-leben.de richtet sich an pflegende Angehörige, aber auch an Freunde, Bekannte und Nachbarn, die ältere Menschen pflegen. 
pflegen-und-leben.de bietet pflegenden Angehörigen persönliche Beratung bei seelischer Belastung durch den Pflegealltag, Wissenswertes rund um das Thema seelische Belastungen sowie Tipps und Hinweise für die eigene Selbstfürsorge.
Das Besondere bei
pflegen-und-leben.de ist die psychologische Online-Beratung: Anonym, kostenfrei und datensicher können sich die Ratsuchenden auf dem Beratungsportal anmelden, ein virtuelles Postfach einrichten und von dort ihre Anliegen und Sorgen direkt an unsere geschulten Psychologinnen und Psychologen richten. Das Online-Angebot wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Ratgeber rund ums Alter

Die Stadt Bielefeld hat einen Ratgeber  zu den bestehenden Angeboten rund ums Alter  herausgegeben. Hier finden Sie alles zu den Themen Freizeit, Wohnen, Vorsorge und Pflege. Zu den Informationen sind auch aktuelle Adressen der verschiedenen Anbieter aufgelistet. Sie erhalten den Ratgeber in der Pflegeberatung, sowie in der Bürgerberatung im neuen Rathaus.