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Kurzzeitpflege

 

 

Kurzzeitpflege bedeutet stationäre Pflege auf Zeit und kann unter bestimmten Voraussetzungen und vorheriger Antragstellung bei der zuständigen Pflegekasse bis zu einen Zeitraum von acht Wochen gewährleistet werden.

Es gibt viele Gründe, Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. 
  •  pflegende Angehörige wollen Urlaub machen      
  •  pflegende Angehörige fallen plötzlich durch einen Unfall oder eine eigene Erkrankung aus
  •  pflegende Angehörige sind durch die andauernde Pflegesituation überfordert
  •  die pflegebedürftige Person kann nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht nach   
     Hause
  •  es muss Zeit überbrückt werden, bis der erwünschte feste Heimplatz zur Verfügung steht

Finanzierung

Die Pflegekasse zahlt pro Jahr bis zu 1.612 € für höchstens acht Wochen Kurzzeitpflege. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist die vorherige Antragstellung und die Eingruppierung in mindestens den Pflegegrad 2. Der im Kalenderjahr bestehende, noch nicht verbrauchte Leistungsbetrag für Verhinderungspflege kann auch für Leistungen der Kurzzeitpflege eingesetzt werden. Dadurch kann der Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege maximal verdoppelt werden. Der für die Kurzzeitpflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Verhinderungspflege angerechnet. Lassen Sie sich vor Antritt der Kurzzeitpflege von der zuständigen Pflegekasse beraten, um sich über die Höhe die Dauer der Leistungen und des ggf. weitergezahlten Pflegegeldes umfassend beraten zu lassen.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind vom Pflegebedürftigen selbst zu entrichten.
Unter Umständen kann der Kurzzeitpflegeaufenthalt auch im Rahmen der sogenannten Hilfen in Einrichtungen beim Amt für soziale Leistungen - Sozialamt - finanziert werden. Wichtig!: die Anträge müssen vor Antritt der Kurzzeitpflege gestellt werden.